Mitgliederversammlung 2015

Unsere erste Vorsitzende Uta Schmidt legte ihren letzten Jahresbericht vor und erntete nach ihrer Erklärung, aus nachvollziehbaren persönlichen Gründen nicht wieder für den Vorstand zu kandidieren, einen großen Applaus als Dankeschön. Doch zunächst lieferte sie einen überzeugenden Jahresbericht ab:
Unter Leitung von Stadtrat Stefan Goedeckemeyer begrüßte Uta Schmidt zunächst 23 Mitglieder sowie einige Gäste, darunter Bürgermeister Dirk Schaible mit seinem Fachbereichsleiter Bernhard Joos, Stadtrat und Gründungsmitglied Mario Wildermuth, Gründungsmitglied Markus König sowie Ehrenmitglied Max Roßkopf mit Gattin.
In ihrem Bericht bestätigt Uta Schmidt, dass die Stadt Freiberg durch das Zwergenstüble eine Betreuungsquote bei den 1-3 jährigen von 39,75% bietet. Auf eine Betreuerin kommen 2,96 Kinder, der Bundesdurchschnitt liegt bei 3,4 Kindern. Sie stellt fest, dass das Zwergenstüble so gut aufgestellt ist, um alle Anforderungen an eine überragende Betreuung der U3-Kinder von Freiberg zu gewährleisten. Auch einem geäußerten Betreuungsbedarf von mehr als 41% stehen wir positiv gegenüber und wenn eine weitere Einrichtung, wie z.B. in der Murmel, kommen sollte, so wírd das Zwergenstüble auch diese Aufgabe leisten können. Derzeit betreuen 44 MitarbeiterInnen in 32,5 Stellen insgesamt 96 Kinder. Warum zurzeit nicht alle angebotenen Plätze belegt sind, konnte Uta Schmidt nicht mit letzter Sicherheit benennen. Jedenfalls wird der Verein künftig ein noch variableres Angebot unterbreiten, um möglichst alle Wünsche erfüllen zu können.
Uta Schmidt ging auf die 3 Einrichtungen ein, in denen der Verein vertreten ist. Aus Spendengeldern durfte jede Einrichtung Einrichtungsgegenstände beschaffen, um den Standard weiter zu erhöhen und den Kindern ein noch größeres Wohlbefinden zu ermöglichen. In der Marienstraße werden demnächst neue Schlafplätze in einer Schlaflandschaft angeboten - die Abstimmung mit den Fachbehörden läuft.
Die Neugestaltung des Außenbereichs wurde in engem Kontakt zwischen Verein, Stadt und Kirche durch einen absoluten Fachmann neu geplant. Auch mit dieser Maßnahme, die durch die Stadt und dem Verein gemeinsam finanziert wird, erfolgt eine deutliche Qualitätssteigerung. Bei diesen Baumaßnahmen rechnet man mit einem Baubeginn in diesem Jahr. In der Riedstraße musste eine umstrittene Rutsche im Außenbereich abgebaut werden, um die Sicherheit der Kinder nicht zu gefährden. Sie wird durch eine neue Rutsche ersetzt. Im Innenbereich konnten neue Möbel zur Verbesserung der Einrichtung beschaffen werden. Selbiges ist auch in der Flattichstraße erfolgt und alle sind ganz dankbar und stolz auf die neuen Möbel. Im Außenbereich der Flattichstraße wird es in Kürze einen abgetrennten U3-Bereich geben, der ebenfalls zwischen Stadt und Verein geplant und finanziert wird.
Weiter informierte Uta Schmidt über zahlreiche Veranstaltungen in den 3 Einrichtungen, die einerseits pädagogisch bedingt anderseits aber auch sicherheitsrelevant sind. Als zukunftsorientiert nannte sie einen Herbstworkshop, einen Betriebsausflug, eine Weihnachtsfeier sowie übergreifende Elternabende zu bestimmten Themen, an einem pädagogichen Tag wurde das pädagogische Konzept des Vereins weiterentwickelt. Auch wenn es bei einer Elternumfrage ein 100 % ige Elternzufriedenheit ergab, darf man die Hände nicht in den Schoß legen, sondern muss sich permanent weiterentwickeln. Neben der Fortschreibung des pädagogischen Konzeptes wurde das Mittagessen flexibler gestaltet und die Abholzeiten den Kindergärten angepasst.
Ihrem Bericht als erste Vorsitzende schloss sich der Kassenbericht an: Sie konnte eine ausgezeichnete Vermögens- und Kassenlage vortragen. Dies ist nicht zuletzt der zuverlässigen Unterstützung durch die Stadt Freiberg und den Spendern des Vereins geschuldet.
Die Kassenprüferin, Frau Poley, konnte deshalb auch eine einwandfreie Kassenführung bescheinigen und die Entlastung des Vorstandes empfehlen. Stefan Goedeckemeyer stellte dann auch die einstimmige Entlastung des Vorstandes fest.
Wie eingangs des Berichts erwähnt, stellt sich Uta Schmidt bei den turnusmäßigen Wahlen nicht mehr zur Verfügung. Sie betonte, dass es ehrenamtlich nicht mehr leistbar ist, den Verein in einem Maß zu führen, wie es angemessen wäre. Aus diesem Grund wird der Verein auch in nächster Zeit eine/n Geschäftsführer/in im Einvernehmen mit der Stadt einstellen. Um dieser Person die Möglichkeit zu geben, in den Vorstand einzutreten, wurde der Vorstand auf zwischenzeitlich 3 Personen beschränkt. Nachdem im letzten Jahr mit Kurt Schaible (2.Vorsitzender) und Josef Kruger (Vorstandmitglied) zwei Männer für 2 Jahre gewählt worden waren, stand nur Silke Goedeckemeyer zur Wiederwahl an. Sie hatte sich bereit erklärt, den Vorsitz zu übernehmen: Sie wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl an.
Bürgermeister Dirk Schaible sprach aus, was alle dachten: Herzlichen Dank an die scheidende Uta Schmidt, die den Verein als Nachfolgerin von Max Roßkopf hervorragend führte und die Erfolgsgeschichte weiterschrieb. Hierfür überreichte er einen großen Blumenstrauß als Dankeschön. Der neuen ersten Vorsitzenden Silke Goedeckemeyer wünschte das Stadtoberhaupt eine glückliche Hand und sagte die weitere Unterstützung der Stadt zu. Uta Schmidt indes erhielt aus der Hand ihrer Nachfolgerin einen großen Essenskorb, damit sie nach ihrer Vorstandstätigkeit wieder zu Kräften kommen könne. Der 2. Vorsitzende Kurt Schaible überreichte als Dankeschön einen Blumenstrauß namens der Vorstandsmitglieder, der Gechäftsstelle und aller MitarbeiterInnen aus den Einrichtgungen.

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