Mitgliederversammlung des Zwergenstüble e.V.

Am 24. September fand die Mitgliederversammlung des Zwergenstüble e. V. statt – Corona-bedingt später im Jahr als üblich sowie unter Berücksichtigung der entsprechenden  Hygienemaßnahmen.

Silke Goedeckemeyer, erste Vorstandsvorsitzende, berichtete zunächst über die Auslastung der Betreuungsplätze, die personelle und finanzielle Ausstattung des Vereins, über das vergangene Kitajahr sowie die derzeitige Betreuungssituation unter Pandemiebedingungen.

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Zwergenstüble ist nach wie vor hoch. In den vier Einrichtungen Marienstraße, Riedstraße, Flattichstraße und Murmel werden insgesamt 127 Kinder in 15 Gruppen betreut. Der Verein zählt 65 Mitarbeiterinnen in Voll- und Teilzeit; die Geschäftsstelle ist mit drei Mitarbeiterinnen in Teilzeit besetzt. Der ehrenamtlich tätige Vorstand besteht aus vier Mitgliedern.

Während sich die Elternbeiträge 2019 auf rund 560.700 Euro beliefen, bezuschusste die Stadt Freiberg den Verein mit 2.075.739 Mio. Euro. Der Überschuss, der erwirtschaftet wurde, ging vertragsgemäß zur Hälfte an die Stadt zurück. Die andere Hälfte fließt in geplante Investitionen wie z. B. Modernisierungsarbeiten in der Marienstraße oder Außenelemente im Garten der Flattichstraße. Silke Goedeckemeyer bedankte sich bei der Stadt Freiberg bereits an dieser Stelle für die Bezuschussung und die sehr gute Zusammenarbeit.

Einen Meilenstein in der Historie des Vereins stellte der Einzug der jüngsten Einrichtung in ihre eigenen Räumlichkeiten dar: Im Juli 2019 bezogen die drei Gruppen der Murmel das neu errichtete Kinderhaus in der Arndtstraße. Weitere Entwicklungen, die neben den einrichtungsspezifischen Aktivitäten beleuchtet wurden, betrafen unter anderem die Auseinandersetzung mit den Themen „Qualität im Zwergenstüble“ und „Kinderschutz“. Berichtet wurde außerdem über die besonderen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, wozu beispielsweise die Beantragung von Kurzarbeitergeld für alle Mitarbeiterinnen oder die Entwicklung und Umsetzung eines Hygienekonzepts gehörte.

Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung bestätigten die Kassenprüferinnen dem Verein eine geordnete Kassenführung. Ehrenmitglied Max Rosskopf stellte die einstimmige Entlastung des Vorstands fest. Als zukünftige Kassenprüferinnen wurden Jasmin Brösamle-Wüst und Kristina Hoidecker einstimmig für zwei Jahre gewählt.

Weiterhin wurde, nach 6 Jahren Vorstandstätigkeit, Kurt Schaible auf eigenen Wunsch hin aus dem Vorstand verabschiedet. Silke Goedeckemeyer dankte ihm herzlich für seinen überaus wertvollen Einsatz. Zur Wahl stand somit der Posten des 2. Vorstandsvorsitzenden, der nach einstimmigem Ergebnis von Nina Neumann angenommen wurde. Turnusgemäß wurde auch Joseph Kruger für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Als neu gewähltes Vorstandsmitglied wurde Cornelia Maier begrüßt.

In Vertretung des Bürgermeisters bedankte sich Frau Carmen Klink, Fachbereichsleiterin für Hauptverwaltung, Kultur und Bildung, für den gezeigten Einsatz. Sie betonte die Wertschätzung der Arbeit des Vereins, der mit der Kleinkindbetreuung eine Pflichtaufgabe der Stadt übernehme und diese vorbildlich ausübe.

Zum Abschluss bedankte sich Frau Goedeckemeyer herzlich bei den Mitarbeiterinnen, die alle in ihrem Arbeitsalltag ganz besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind. Des Weiteren dankte sie der Geschäftsstelle für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, Stadtverwaltung und Gemeinderat für die verlässliche Unterstützung sowie allen Ehrenamtlichen für den geleisteten Einsatz. Anschließend standen der Vorstand des Zwergenstüble sowie Frau Klink als Repräsentantin der Stadt Freiberg für Fragen zur Verfügung.

 

 

 

 

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