Das Zwergenstüble Flattichstraße stellt sich vor

Der Verein Zwergenstüble Freiberg e.V. steht für eine qualitativ hochwertige Betreuungs-/Erziehungs- und Bildungsarbeit. 
Im Zwergenstüble Flattichstraße wird das unter dem Leitgedanken „Mit allen Sinnen entdecken, erfahren und genießen wir die Welt“ umgesetzt.
Das Zusammenspiel aus Vertrautheit mit den Pädagogen und Regeln bildet die Basis, auf der sich die Kinder entsprechend entfalten, ihr Potenzial optimal ausschöpfen und in ihrer Selbständigkeit weiterentwickeln können. Rituale, sowie das liebevolle Miteinander prägen den Zwergenstüblealltag und ermöglichen dem Kind eine Atmosphäre der Geborgenheit.
Die Kinder werden in alters- und kulturell gemischten Gruppen betreut.
Ihre Individualität, ihr soziales Verhalten sowie ihre Kritikfähigkeit werden in der Gruppe gleichermaßen gefördert.
Auch der Bildungsbereich „Bewegung“ in Verbindung mit der gesunden Ernährung hat hier eine besondere Bedeutung. Sie wirkt sich positiv auf die sprachliche, motorische, soziale, emotionale und kognitive Entwicklung aus. Die motorischen Fähigkeiten sind untrennbar mit der gesamten Entwicklung verbunden und für eine gesunde Entwicklung unabdingbar.
Im Zwergenstüble Flattichstraße werden 30 Kinder in 3 Gruppen betreut. Sie bestehen aus 2 Ganztagesgruppen mit je 10 Plätzen und einer Halbtagesgruppe mit 10 Plätzen. Die Kinder kommen im Alter zwischen ein und drei Jahren zu uns.

Pädagogisches Konzept

Im Zwergenstüble Flattichstraße wird in Stammgruppen und zeitweiße gruppenübergreifenden Angeboten gearbeitet. Die Wissensvermittlung erfolgt im freien Spiel, bei gelenkten Angeboten, Aktivitäten in der großen Gruppe, sowie auch bei der Beschäftigung Einzelner. Bei unserer Planung orientieren wir uns am Jahreskreis, verknüpft mit situationsorientierten Projekten, welche an den aktuellen Interessen der Kinder angepasst sind. Jedes Kind erfährt die gleichen Inhalte und pädagogischen Grundsätze und hat gleichzeitig nach der abgeschlossenen Eingewöhnungsphase die Möglichkeit alle Kinder und Erzieherinnen kennenzulernen und zu allen eine tragfähige Beziehung aufzubauen.
Folgende Ziele verfolgen wir im Zwergenstüble:
- Die Kinder sollen sowohl in der Ausbildung ihrer individuellen Persönlichkeit, als auch im Sozialverhalten in der Gruppe gefördert und unterstützt werden.
Das Zwergenstüble bietet den Kindern dabei einen Lebensraum, der Ihnen Geborgenheit, Sicherheit und Kontinuität bietet. Dies wird den Kindern durch einen fest strukturierten Tagesablauf, sowie unseren Ritualen ermöglicht. Dazu bekommen sie Halt und Orientierung, was eine Grundvoraussetzung für das Explorieren (Erkunden der Welt) und das Entwickeln von Selbstbewusstsein ist. Das Ganze wird geprägt und gestärkt durch einen liebevollen Umgang miteinander.
- Ein wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit für Kleinkinder ist das "Freispiel". Denn Spielen ist für Kinder Lernen. Über das Spiel erschließen sie sich die Welt, entwickeln Verhaltensmuster weiter, knüpfen soziale Kontakte und gehen ihren eigenem inneren Antrieb und Interessen nach.
- Die Pädagogische Arbeit beruht auf dem „Zwergenstüble Konzept“ und lehnt sich an dem „Leitbild der Stadt Freiberg“ an. Ebenso werden die Bildungs- und Entwicklungsfelder „Sinne, Körper, Sprache, Gefühl-Mitgefühl, Sinn-Werte-Religion und Denken“ in den Alltag und bei Impulsen berücksichtigt und miteinbezogen.
So möchten wir dazu beitragen, dass die Kinder eine glückliche Zeit im Zwergenstüble verbringen und ihnen die Grundlagen für ein optimistisches und zufriedenes Leben geben. 

Eingewöhnung

Der Aufbau eines Bindungssystems in der Einrichtung kann nur durch die Begleitung eines Elternteils oder einer anderen vertrauten Person erfolgreich sein.
Diese Person fungiert solange als „sichere Basis“, die das Kind für sein Wohlbefinden in der neuen Umgebung braucht, bis es die Bezugspädagogen als Vermittler eines Gefühls von Sicherheit, Vertrauen, Unterstützung und Trost akzeptiert.
Für den Aufbau einer solchen Bindung/Beziehung braucht ein Kind ca. 2-3 Wochen. In manchen Fällen auch länger.
Die individuelle Anpassung des Zeitrahmens findet in Absprache mit den Pädagogen statt. 
Die Eltern verpflichten sich daher, 2 - 3 Wochen einzuplanen, in denen sie
• Ihr Kind nur während der Dienstzeit der zuständigen Pädagogen ins Zwergenstüble bringen und 
• dafür Sorge tragen, dass ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson des Kindes während dieser Zeit anwesend sein kann, um das Kind nach Bedarf zu begleiten und sich selbst mit dem Leben im Zwergenstüble vertraut machen zu können und 
• dass Sie jederzeit erreichbar sind, für den Fall das die geplante Trennungszeit noch zu schmerzhaft bzw. zu lang für das Kind ist.
Eine gelungene Eingewöhnungsphase bietet einer solide Grundlage für ein vertrauensvolles Zusammensein im „Lebensraum Zwergenstüble“. 
Unser Grundsatz ist es, Ihrem Kind eine hohe Qualität in der Erziehungs- Bildungs- und Betreuungsarbeit zu bieten.
In enger Zusammenarbeit mit Ihnen, fördern wir, die Entwicklung und das Glück Ihres Kindes.

Flur, Garderobe

Bei uns hat jedes Kind einen festen Garderobenplatz auf dem das Bild sowie der Name angebracht sind. Der Flur dient auch zu "Tür und Angelgesprächen" bzw. Informationsaustausch. Auch befindet sich hier unsere Informationstafel. Hier können die Eltern unseren Pädagogischen Plan, die Ferienreglung, Termine, Bilder zu Impulsen und Projekten einsehen.

Klingel

Jeden Morgen dürfen die Kinder ein besonderes Ritual durchführen. Gemeinsam mit Mama, Papa, Oma, Opa... betätigen Sie die Türklingel vor den Gruppenräumen. Anschließend wird das Kind persönlich von einer MitarbeiterIn begrüßt und in Empfang genommen.

Garten

Unser Zwergen-Garten liegt hinter dem Haus und ist ein reiner „Krippenbereich“. Er bietet den Zwergenkindern viel Platz und Abwechslung für unterschiedliche naturnahe Entdeckungen und Erfahrungen.

Wickelraum

Im Wickelraum stehen den Kindern ein Wickeltisch, Töpfchen sowie Toiletten zur Verfügung. Sobald die Kinder von sich aus bereit sind und sich mitteilen können, beginnen wir die Eltern in der Sauberkeitsentwicklung zu unterstützen. Grundlegend beginnen wir mit der Sauberkeitsentwicklung, indem wir das Töpfchen bzw. die Toilette anbieten. Unsere pädagogische Überzeugung ist es kein Kind zu drängen "trocken" zu werden.

Kreativbereich

Hier wird die Kreativität der Kinder angeregt und die Möglichkeit geboten Erfahrungen, mit verschiedenen Materialien und Farben, zu machen. So wird spielerisch die Feinmotorik gefördert

Leseecke/rote Sofas

Hier können die Kinder verschiedene Bücher betrachten oder bekommen eine Geschichte vorgelesen. Die Bücher im Zwergenstüble sind den Kindern frei zugänglich, um sie auch in diesem Bereich an Selbstständigkeit und sorgsamen Umgang mit Gegenständen heranzuführen

Musikraum

In unserem Musikraum findet einmal wöchentlich die musikalische Früherziehung mit einer Musikpädagogin der Jugend Musikschule Freiberg statt. Hier lernen die Kinder unterschiedliche Klänge, Instrumente und Lieder kennen.

Matschraum

In unserem Matschraum können sich die Kinder nach Herzenslust mit unterschiedlichen Materialien künstlerisch ausleben. Die Erfahrungen von Farbe, Schwämmen, Badeschaum und Naturmaterialien fördert ihre Kreativität.

Sinnesraum

Der Sinnesraum wird zu gezielten Angeboten der Wahrnehmungsförderung, der sinnlichen Erfahrung oder auch zum Ausruhen und Kuscheln genutzt. Durch verschiedene Sinnesmaterialien, wie unserer Klangschale, Ocean-Drum oder unterschiedlicher Lichtspielen, können die Kinder diesen Funktionsraum mit allen Sinnen erkunden.

Schlafraum

Die Kinder nutzen diesen für die Ruhephase. Die Einjährigen schlafen in kleinen Kinderbetten und die Zweijährigen auf blauen Matratze. Besonders in der Anfangsphase haben die Kinder noch einen individuellen Schlafrhythmus. Da Schlaf für eine gesunde Entwicklung und das ausgiebige Spielen von hoher Wichtigkeit ist, haben die Kinder bei uns stets die Gelegenheit sich dann auszuruhen, wenn sie es benötigen. Hierbei werden sie immer von einer PädagogIn begleitet.

Spielteppich

Diese werden täglich im Freispiel für verschiedene Spiele genutzt. Z.B. Schienen aufbauen, zum darüber krabbeln, zum Hüpfen, Murmelbahnspielen ect.
Diese wird zur Förderung der Grobmotorik, im Freispiel sowie durch gezielte Bewegungserziehung, genutzt. In der Bewegungserziehung werden die Kinder in Altersgruppen eingeteilt, da bei jeder Altersstufe unterschiedliche Reifungsprozesse und Interessen im Fokus stehen.