Das Zwergenstüble Marienstraße stellt sich vor

Der Verein Zwergenstüble Freiberg e.V. steht für eine qualitativ hochwertige Betreuungs- Erziehungs- und Bildungsarbeit.

Im Zwergenstüble Marienstraße wird das unter dem Leitgedanken „Mit allen Sinnen entdecken, erfahren und genießen wir die Welt“ umgesetzt.

Das Kind erfährt im Bereich der Sinnesschulung verstärkte Impulse für das weitere Wachsen und die persönliche Entwicklung. Die Einrichung und auch die Außenanlagen sind dem Schwerpunkt entsprechend gestaltet, sodass das Kind angeregt wird all seine Sinne zu nutzen um, seine Umwelt zu entdecken, zu erfahren und zu genießen.

Das Zwergenstüble Marienstraße liegt zentrumsnah und bietet daher verschiedene Entdeckungsmöglichkeiten, wie den Marktplatz, den Spielplatz und den nahegelegene Spazierweg am Gründelbach entlang.

Rituale, sowie das liebevolle Miteinander prägen den Zwergenstüblealltag und ermöglichen dem Kind eine Atmosphäre der Geborgenheit.

Pädagogisches Konzept

Im Zwergenstüble Marienstraße ergänzen sich im Tagesablauf gruppenübergreifende und gruppeninterne Angebote. Das bedeutet, dass jedes Kind altersentsprechende Inhalte und gleiche pädagogische Grundsätze erfährt. Nach der abgeschlossenen Eingewöhnungsphase hat es die Möglichkeit, alle Kinder und das pädagogische Personal kennzulernen und zu allen eine tragfähige Beziehung aufzubauen.
Auf Grund dieser Arbeitsweise steht dem Kind eine große Angebotsvielfalt zur Auswahl.
Im Tagesablauf können dadurch mehrere Kleingrupen gleichzeitig angebote werden. Je nach Interesse und Alter kann das Kind selbst entscheiden, wo es mitwirken möchte.
Das gruppenübergreifende Arbeiten spiegelt sich auch in der Raumnutzung wieder. Die Räume werden morgens mit dem jeweiligen Gruppensymbol gekennzeichnet. Dadurch ist ersichtlich, in welchem Raum welche Gruppe betreut wird.

Eingewöhnung

Der Aufbau eines Bindungssystems zu dem pädagogischen Fachpersonal kann nur durch die Begleitung eines Elternteils oder einer anderen vertrauten Person erfolgreich sein.Diese Person fungiert solange als sichere Basis, die das Kind für sein Wohlbefinden in der neuen Umgebung braucht, bis es das pädagogischen Fachpersonal als Vermittler eines Gefühls von Sicherheit, Vertrauen, Unterstützung und Trost akzeptiert. Der Aufbau einer solchen Beziehung benötigt Zeit. Die individuelle Anpassung des Zeitrahmens findet in Absprache mit der Gruppenleitung statt. Die Eltern verpflichten sich daher, drei Wochen einzuplanen, in denen sie Ihr Kind zur vorab vereinbarten Zeit ins Zwergenstüble bringen und dafür Sorge tragen, dass ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson des Kindes, während dieser Zeit anwesend sein kann und gegen Ende der Eingewöhnungsphase telefonisch zu erreichen ist, um das Kind nach Notwendigkeit zu begleiten oder um es bei Bedarf frühzeitig abholen zu können. Eine gelungene Eingewöhnungsphase bietet einer solide Grundlage für ein vertrauensvolles Zusammensein im Lebensraum Zwergenstüble.

Flur, Pädagogische Informationsecke, Garderobe

Jedes Kind hat seinen festen Garderobenplatz. Außerdem dient der Flur zum Informationsaustausch. In der Informationsecke liegt die pädagogische Planung, sowie das Konzeptionsbuch Zwergenstüble zur Einsicht aus. Außerdem liegt Informationsmaterial zu unterschiedlichen Themen bereit. Aktuelle Termine und Aktionen können der Informationstafel am Eingang entnommen werden. Im Flur führt eine Treppe in das Obergeschoss, in dem zwei weitere Gruppen ihre Räumlichkeiten haben. Im Erdgeschoss werden drei Gruppen betreut.

Garten

Der Garten liegt hinter dem Haus und wird täglich genutzt. Er bietet dem Kind viel Platz und Abwechlsung für unterschiedliche naturnahe Entdeckungs- und Erfahrungsmöglichkeiten.

Küche

Pro Etage gibt es je eine kleine Küche, die sich vor den Gruppenzimmern befindet. Hier werden das gemeinsame Frühstück und die Knusperstunde zubereitet. Das Mittagessen wird geliefert und wird kurz vor der Mittagsessenzeit servierfertig gemacht. Am Feinschmeckertag, wird hier auch das Kind aktiv.

Wickelbereich

In den Wickelräumen stehen ein Wickeltisch sowie Kindertoiletten zur Verfügung. Das Kind wird in der Sauberkeitserziehung unterstützt. Dies geschieht in enger Kooperation mit den Eltern.

Das Sofa

Hier werden Bücher betrachtet, Geschichten vorgelesen oder gemeinsam gesungen, gekuschelt, getobt und ausgeruht.

Spiel- und Lernmaterialien

In jedem Raum steht dem Kind unterschiedlichstes Spiel- , Lern- und Naturmaterialien zur Verfügung. Hierbei hat es freie Auswahl zwischen Konstruktions-, Gesstaltungs- und Alltagsmaterialien. Es stehen sowohl erste Regelspiele als auch vielseitig nutzbare Naturmaterialen zur Verfügung. Große Teppichflächen sowie unterschiedliche hohe Podeste laden das Kind zum ausgiebigen Spielen und Lernen auf verschiedenen Ebenen ein.

Alltagsnahes Lernen

In jedem Zimmer findet das Kind Gegenstände und Materialien, die es zum Nachahmen und Konstruieren von Alltagshandlungen anregen.

Kreativbereich

Im Kreativbereich kann das Kind mit unterschiedlichsten Farben und Materialien, seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Ruhe und Rückzugsmöglichkeit

Neben den Sofas bieten in jedem Stockwerk Schlummerschlaufen und Schlaf-  und Ruheräume dem Kind die Möglichkeit sich auszuruhen und bei Bedarf auch zu schlafen.

Bewegungselemente

Auf jedem Stockwerk gibt es ein Zimmer, das den Bereich Bewegung wiederspiegelt. Hier kann geklettert, gesprungen und gekrabbelt werden. Unterschiedliche Höhen laden zum Erobern ein.